«Sonntag» - Das katholische Wochenmagazin

  • Wie in den verschiedenen Religionen gebetet wird

    ACHTUNG,VERWIRREND

    Wie in den verschiedenen Religionen gebetet wird
  • Chefs und ihre besseren Hälften aus dem Vorzimmer

    ACHTUNG,SEKRETÄRIN!

    Chefs und ihre besseren Hälften aus dem Vorzimmer
  • Vom sibirischen Norilsk und seinen Einmaligkeiten

    AUFGEPASST,DRECKLUFT!

    Vom sibirischen Norilsk und seinen Einmaligkeiten
  • Von Toreros und brutaler Tortur

    VORSICHT,STIER!

    Von Toreros und brutaler Tortur

  • Aktuelle Ausgabe

    Nicht ohne meine Hebamme

    Begleitung des Babys vom ersten Tag an
    Und ausserdem: ✩ Schweizer Detailhandel ✩ Paula Fox ✩ Auch die Augen essen mit ✩ Ökologischer Fussabdruck der Haustiere

  • Letzte Ausgabe

    Feiertag für den Punkt

    Der 15. September ist der «Internationale Tag des Punktes»
    Und ausserdem: ✩ Altersvorsorge 2020 ✩ Veränderung der Umwelt ✩ Begegnung mit dem Einhorn ✩ Maria, die Muttergottes ✩ Ausstellung «God’s Children, God’s Poems»

  • Monatsserie «Arbeitspaare»

    Wie Paare so zusammen funktionieren, ist für Aussenstehende oft ein Rätsel – bei Liebesbeziehungen verlassen wir uns darauf, dass der Kitt schon stark genug sein wird, um auch Gegensätzliches zusammenzuhalten. Was aber, wenn Paare sich in Geschäftlichem, im Sport oder gar in der Kunst zusammentun? Wie funktioniert so etwas? In unserer Monatsserie im September wenden wir uns den verschiedenen Disziplinen des Dualismus zu – und beginnen mit der Kunst.

  • Nicht ohne meine Hebamme
  • Feiertag für den Punkt
  • Monatsserie «Arbeitspaare»

Diese Woche ist mal wieder nicht viel passiert. Aber diesmal ist das gewollt, denn mein aktuelles Projekt heisst schlafen. Ich konnte das noch nie so richtig gut, aber die letzten zehn Jahre waren richtig, richtig übel. Einfach, sich vorzustellen, wie unausgeglichen ich mittlerweile bin. Weil ich das mir und meinem Umfeld nicht mehr länger zumuten will, bin ich nun daran, das Schlafen zu lernen. Zum Glück habe ich einen versierten Schlaftrainer in der Familie, der geduldig mit mir übt. Die erste Lektion war ja noch verhältnismässig einfach: früher zu Bett gehen. Klappt schon ganz gut. Die Zweite fand ich am Anfang ziemlich schwierig: Mittagsschläfchen, die mit der Zeit auszudehnen sind auf neudeutsche Powernaps, und die jederzeit überall abgehalten werden können. Einfach kurz richtig tief abtauchen und nach 20 Minuten ist man wieder frisch. Für sensible Hyperaktivisten nicht ganz einfach, aber auch da ich bin zuversichtlich.

Ich weiss natürlich, dass meine Schlafprobleme im Kopf beginnen und auch dort gelöst werden müssen. Abschalten heisst das Zauberwort, das vor allem verrät, wie die Technik uns gern hätte. Ein Hohn für meine gefühlten 700 Gedanken pro Sekunde, die alle zu Ende gedacht werden wollen. Aber nicht müssen, das lerne ich im Schlaftraining auch. Denn bei allem Respekt, nicht alle davon sind wirklich richtig wichtig.

Ein bisschen irritiert bin ich allerdings, dass ich trotz Trainingserfolgen und deutlich mehr Schlaf andauernd müde bin. Aber da helfen vielleicht auch einfach Ferien.

Sonntag - die christliche Wochenzeitschrift