Apple Academy in Neapel

Apple hat in Neapel zusammen mit der dortigen Universität eine Entwickler-Akademie ins Leben gerufen. Junge Menschen aus der ganzen Welt werden ausgebildet und sollen mit ihrer jungen Kreativität für neuen Schub sorgen. Dass die Standortwahl auf Neapel fiel, ist kein Zufall. Das Leben reicht im Zentrum von Neapel von den Anfängen der Zivilisation bis in die Postmoderne. Diese Heterogenität auf engstem Raum berauscht. Neapel hat das grösste Centro storico von Europa und mit Pompei, Cuma, Ercolano, aber auch mit Barock, Rokoko und Neoklassik wohl die grösste Konzentration an Kulturgütern der Welt. Die Neapolitaner haben nie erobert, sondern wurden von den verschiedensten Mächten besetzt: Neapel hat sich jeweils mit allen arrangiert. Die Neapolitaner haben deshalb wie kein anderes Volk gelernt, den Tag zu nehmen, wie er kommt und ideenreich zu improvisieren. Diese Kreativität in einer spannungsgeladenen Heterogenität ist so stimulierend, dass es wohl für die Apple Academy keinen besseren Standort gibt.

Weitere Themen im Heft

China: Eine klare Strategie gegen Christen *** Frauenstreik: Es geht in die zweite Runde *** Sauer: Das Comeback der Sauerampfer *** Depression: In Osteuropa stark verbreitet

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Alte Menschen als Kraftquellen

Liebe Leserin, lieber Leser

«Manche werden stur mit dem Alter oder können sich nicht abfinden damit, im Heim zu sein. Ich hingegen bin zum Geniessen da, ich will jetzt nur noch geniessen.» Das sagt Hedy Rieser, sie ist 96 Jahre alt. Mit solchen Ansichten erweisen sich betagte Menschen oft als Kraftquellen für die Gestressten mitten im Leben. Deshalb soll die Porträtserie der Schweizer Filmemacherin Marianne Pletscher ein Buch sein, das die Lebensfreude ins Zentrum stellt und nicht die Schwierigkeiten der sogenannten Hochaltrigkeit. Das ist ihr mit der Porträtserie über Menschen, die älter sind als 90 Jahre, gelungen. Gemeinsam mit dem Fotografen Marc Bachmann hat sie ein feines, berührendes Buch geschaffen, das alte Menschen und ihre Lebensgeschichten, ihren positiven Zugang zum Leben und ihre reiche Erfahrung ins Zentrum stellt. In der neuen Ausgabe thematisieren wir diesen Zugang zur Hochaltrigkeit. Das Buch weckt die Lust, sehr alt zu werden.

Herzliche Grüsse

Anton Ladner
Redaktionsleiter

Das Wochenmagazin für Kopf…

Wie die Evolution in die Zukunft führt

Auf der Erde sterben Tiere und Pflanzen massenhaft aus. Gehört das zur Evolution? Drei Professoren vom Max-Planck-Institut sehen im Darwinismus das Fundament für die Erforschung der Evolution. Warum das Forschungsgebiet nicht mehr nur in die Vergangenheit blickt, sondern auch immer mehr in die Zukunft, erklären sie in Interviews.

Frauen im Fussballstadion

Wer an Fussball denkt, denkt an Männer – und denkt dabei zu kurz. Fussballerinnen, weibliche Fans, Trainerinnen und viel mehr haben längst ihren Platz in der Fussballwelt und prägen sie wesentlich mit.

Brennendes Land

Indien ist derzeit der drittgrösste Energieverbraucher der Welt. Ein erheblicher Teil der Produktion für den internen Energiebedarf stammt aus den Jharia-Kohlebergwerken im Staat Jharkhand im Osten des Landes. Hier lodern seit mehr als einem Jahrhundert unterirdische Brände. Aber der Tagebau hat die Flammen zunehmend an die Oberfläche gebracht – mit verheerenden Folgen für die lokale Bevölkerung.

Code: Da Vinci

Kaum eine andere historische Person war so oft Gegenstand fiktiver Geschichten wie Leonardo da Vinci: Der Universalgelehrte beflügelt seit 500 Jahren die Fantasie der Schriftsteller, seit 100 Jahren auch die der Filmemacher und Fernsehproduzenten – und im 21. Jahrhundert taucht der im 15. Jahrhundert geborene Maler, Bildhauer, Architekt, Ingenieur und Naturphilosoph sogar in Videospielen auf.

Christen – am stärksten gefährdete Religionsgruppe

Misshandlungen, Folter, Gefängnis und sogar Tod: So sieht die Lage für 200 Millionen bedrohte Christen in über 50 Ländern aus. Damit gehören die Christen zur gefährdetsten Religionsgemeinschaft der Welt.

Der weinende Jesus

Seit über 500 Jahren pilgern die Spanier in Alicante einmal im Jahr zum Mönchskloster Santa Faz. Dort wird nämlich in einem Schrein ein Schleier aufbewahrt, der in Alicante als das Schweisstuch der Veronika verehrt wird.

Evita Perón: Vom Tod der Unsterblichen

Nach ihrem Tod hatten die politischen Gegner des ehemaligen argentinischen Präsidenten Juan Perón alles daran gesetzt, die Erinnerung an seine Ehefrau María Eva Duarte de Perón auszulöschen. Nach ihrem Tod blieb die Leiche 17 Jahre lang verschollen: eine Schauergeschichte.

Durchgebohrt bis zur Hölle

2009 wurde der Bohrturm über dem tiefsten Loch auf der am nördlichen Polarkreis gelegenen russischen Halbinsel Kola abgerissen. Mit 12 262 Metern ist das Loch tiefer als der Marianengraben.

Das grosse Unfassbare

An Ostern wird die Auferstehung von Jesus gefeiert. Ostern ist somit das Fest der Überwindung des Todes. Dennoch bekunden die Christen Mühe, diese Tatsache in ihr Leben zu integrieren. Das ewige Leben bleibt meist ausgeklammert.

Von Fischen und Fischern

Im Christentum werden Fischer und Fische mit Jesus in Verbindung gesetzt. Denn seine Jünger wurden zu Menschenfischern und das griechische Wort für Fisch enthält ein kurz gefasstes Glaubensbekenntnis.

… und Herz

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