Unterwegs zum Glück

Eine Wanderung durch die Weinfelder Weinberge erweist sich als kluge Alternative zu derzeit risikoreichen Ferien im Ausland. Es kann dabei echt lustig werden, denn ein Weintresor ermöglicht den Wanderern zahlreiche Degustationen im Weinberg.

Der Eintritt ins Weinglück kostet am Bahnhof Weinfelden 19 Franken. Dann beginnt, ausgerüstet mit dem Degustationsrucksack, die Entdeckung auf dem Weinweg Weinfelden. Das malerische Städtchen im Rücken führt die Route in die Rebberge auf neun Kilometern an verschiedenen Weingütern vorbei. Die Anbieter rechnen mit einem Zeitaufwand von drei Stunden. Das liegt nicht daran, dass der Wegverlauf besonders steil wäre und viele Höhenmeter zu bewältigen wären. Die Wanderung auf dem Weinweg ist nämlich auch ein Lehrgang vom Rebbau, über die Traubenpflege bis hin zur Ernte und Weinproduktion. An 30 Tafeln werden die Arbeitsabläufe eines Winzerbetriebes beschrieben. Wer so viel über den Weinfelder Wein erfährt, wird natürlich neugierig. Diese Neugier kann beim Weinsafe in aller Ruhe gestillt werden. Im Degustationsrucksack befinden sich Gläser, Rebkernenbrot und – das Wichtigste – ein Code, der den Zugang zu kühlem Wein im Safe ermöglicht. Dann erfährt die landschaftliche Schönheit ihren Höhepunkt, weil sich spätestens dann alle Sinne entfalten.

Weitere Themen im Heft

TEE-Züge: Das Comeback.
Vater Abraham: Ging er zu weit?
Kürbis-Bräuche: Als Dekoration, Instrument oder Heilmittel.
Biodiversität: Haben wir nun den richtigen Ausweg?

Jetzt den Sonntag abonnieren!

Habe ich mich angesteckt?

Liebe Leserin, lieber Leser

Die Verunsicherung steigt wieder stark, möglicherweise an COVID-19 zu leiden. Bisher war es schwierig vorherzusagen, zu welchen Symptomen das Coronavirus bei einer bestimmten Person führt. Laut einer Anfang Oktober veröffentlichten Studie gibt es aber verräterische Symptome, die 80 Prozent der Patienten aufweisen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Ein Team des University College London untersuchte 590 Patienten in Grossbritannien, die berichteten, plötzlich entweder ihren Geruchs- oder Geschmackssinn verloren zu haben. Bei 567 dieser Patienten wurde dann eine COVID-19-Infektion nachgewiesen. Die Ergebnisse der Studie, die in der Zeitschrift PLOS Medicine veröffentlicht wurde, zeigten, dass der Verlust von Geruchssinn oder Geschmacksinn zu 80,4 Prozent auf eine Infektion mit dem Coronavirus hinweist. «Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns ein sehr zuverlässiger Indikator dafür ist, dass jemand wahrscheinlich COVID-19 hat», betonte Rachel Batterham, Studienleiterin des University College London. «Menschen, die einen Verlust in ihrer Fähigkeit feststellen, täglich Haushaltsgerüche wie Knoblauch, Kaffee und Parfüm zu riechen, sollten sich selbst isolieren und einen Test durchführen lassen.»

Ich hoffe, das wird in Ihrem Fall nicht notwendig, da Sie jetzt besonders vorsichtig bleiben.

Herzliche Grüsse

Anton Ladner, Redaktionsleiter

Das Wochenmagazin für Kopf…

Bedeutet es das Ende einer Kultur?

Bedeutet es das Ende einer Kultur?

Die COVID-19-Pandemie hat dazu geführt, dass eine Begrüssung oder Verabschiedung mit Handschlag verpönt ist. Damit erfuhr ein altes Kulturgut ein abruptes Ende. Neue Gewohnheiten haben sich etabliert und stellen die Zukunft des Händedrucks infrage.

Kommen Tiere in den Himmel?

Kommen Tiere in den Himmel?

Die neue Enzyklika «Fratelli tutti» von Papst Franziskus ist ein Plädoyer für einen verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung. Jesus lebte 40 Tage in der Gesellschaft wilder Tiere in der Wüste. Bevor er zum Tod verurteilt wurde, ritt er auf einem Esel in Jerusalem ein, wie es die Propheten vorausgesagt haben: Der Messias bringt der ganzen Schöpfung Frieden.

Immer mehr junge Männer erkranken an Darmkrebs

Immer mehr junge Männer erkranken an Darmkrebs

In den USA erkranken junge Männer häufiger an Darmkrebs als früher. Über die Ursachen wird noch gerätselt. Aber es gibt Hinweise auf neue Auslöser von Darmkrebs. Heute haben dreissigjährige Männer ein doppelt so hohes Risiko wie 70-jährige Männer.

Pallottiner Schweiz – heute so aktuell wie damals

Pallottiner Schweiz – heute so aktuell wie damals

Am 3. und 4. Oktober feiern die Pallottiner in coronabedingt kleinerem Rahmen ihr 100-jähriges Bestehen in der Schweiz. Als kleine Gemeinschaft haben sie Grossartiges zustande gebracht und sind mit ihrem pallottinischen Geist heute mindestens so aktuell wie ihr Gründer Vinzenz Pallotti in der damaligen Kirchenkrise in Rom. 

«Der befreiendste Beruf überhaupt»

«Der befreiendste Beruf überhaupt»

Der 39-jährige Joel Eschmann wird Ende des Monats in Solothurn von Bischof Felix Gmür zum Priester geweiht. Im Interview gibt er Einblick in seine Motive für diese Berufswahl.

Haben Polizisten kein Mitgefühl?

Haben Polizisten kein Mitgefühl?

Anderen Schmerzen zuzufügen löst bei den meisten Menschen Empathie aus. Dieses Gefühl schwindet allerdings, wenn wir nach Befehlen handeln.

Fürchtet sich die Kirche vor der Geschichte?

Fürchtet sich die Kirche vor der Geschichte?

Der Historiker David I. Kertzer von der Brown University hat seine ersten Erkenntnisse aus den versiegelten Vatikan-Dokumenten zur Haltung des Papstes während des Holocausts veröffentlicht.

Gibt es bald die CVP ohne «C»?

Gibt es bald die CVP ohne «C»?

Am 5. September findet in Baden die Delegiertenversammlung der CVP Schweiz statt. Das ist der Auftakt der Transformation der Partei der Mitte. Auf diesem Weg wird die CVP auch zu einem neuen Namen finden, wohl ohne C. Ist das ein Verrat?

Tut die Begegnung mit einem Engel weh?

Tut die Begegnung mit einem Engel weh?

Engel können Angst, Mut oder Trost spenden. Alle Religionen kennen Engel und in der Kunst sind sie allgegenwärtig. Sie sind Wegelagerer, Grenzwächter und andere starke Boten.

Die gleichgeschlechtliche Ehe und die Kirche

Die gleichgeschlechtliche Ehe und die Kirche

Am 11. Juni 2020 hat der Nationalrat mit einer Zweidrittelmehrheit die «Ehe für alle» befürwortet und für Lesben den Zugang zur Samenspende erlaubt. Für die Kirche eine besondere Herausforderung wegen der Kinderfrage.

Brückenbauerin zwischen Christentum und Islam

Brückenbauerin zwischen Christentum und Islam

Zwar wird Mariä Himmelfahrt, dieses Jahr am 15. August, nur in der katholischen Welt gefeiert. Die Figur Maria, der dieser Feiertag gewidmet ist, hat aber über die Christenheit hinaus auch für die Muslime eine grosse Bedeutung.

Rumänische Arbeitsbedingungen auf Schweizer Feldern

Rumänische Arbeitsbedingungen auf Schweizer Feldern

Ohne ausländische Erntehelferinnen und Erntehelfer kann die Schweizer Landwirtschaft die Arbeit in der Erntesaison nicht mehr stemmen – auch das hat die Corona-Krise offenbart. Die «fleissigen Hände» arbeiten allerdings vielfach unter miserablen Arbeitsbedingungen. Die Schuld der Bauern ist das jedoch nicht.

Nahrung als Hautschutz

Nahrung als Hautschutz

Wer sich im Sommer der Sonne aussetzt, kommt nicht mehr ohne Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor aus. Aber auch bestimmte Lebensmittel verbessern die Widerstandskraft gegen die gefährlichen UV-Strahlen.

… und Herz

100 Jahre Sonntag

Sie erhalten zwei Ausgaben des Sonntag kostenlos zum Kennenlernen.

Wir versprechen Ihnen:

  • Sie erhalten keine Rechnung. 

  • Sie müssen nicht kündigen. 

  • Es startet kein automatisches Abo.

Unverbindlich kennenlernen!

6 + 9 =