«Sonntag» - Das katholische Wochenmagazin

  • Auf dem grössten Gottesacker der Schweiz

    KULTUR

    Auf dem grössten Gottesacker der Schweiz
  • Katholische Würdenträger brauchen mehr Kritik

    EINSTECKEN

    Katholische Würdenträger brauchen mehr Kritik
  • Treffen mit Bestsellerautor Sven Regener

    MENSCHEN

    Treffen mit Bestsellerautor Sven Regener
  • Annäherungen an den motorisierten Verkehr

    Elektro Zukunft

    Annäherungen an den motorisierten Verkehr

  • Diese Woche

    Der Tod in Jemen

    Im Jemen droht die grösste humanitäre Katastrophe
    Und ausserdem: ✩ Flapsiger Philosoph: Sven Regener ✩ Moderne Stoffe in St. Gallen ✩ Warum auch der Papst kritisiert wird ✩ Weiter kommen mit Charisma ✩ Suizidprophylaxe mit Magnetresonanztomographie

  • Letzte Woche

    Klöster

    Gesegnete Unternehmen, knapp bei Kasse
    Und ausserdem: ✩ Chile: Ein Platz an der Sonne ✩ Gräueltaten im Kongo ✩ Nordirlands Weg zum religiösen Frieden ✩ Spritztour nach Meran ✩ Die Medizin entwickelt sich weiter

  • Diese Woche
  • Letzte Woche

Diese Woche ist mal wieder nicht viel passiert. Aber diesmal ist das gewollt, denn mein aktuelles Projekt heisst schlafen. Ich konnte das noch nie so richtig gut, aber die letzten zehn Jahre waren richtig, richtig übel. Einfach, sich vorzustellen, wie unausgeglichen ich mittlerweile bin. Weil ich das mir und meinem Umfeld nicht mehr länger zumuten will, bin ich nun daran, das Schlafen zu lernen. Zum Glück habe ich einen versierten Schlaftrainer in der Familie, der geduldig mit mir übt. Die erste Lektion war ja noch verhältnismässig einfach: früher zu Bett gehen. Klappt schon ganz gut. Die Zweite fand ich am Anfang ziemlich schwierig: Mittagsschläfchen, die mit der Zeit auszudehnen sind auf neudeutsche Powernaps, und die jederzeit überall abgehalten werden können. Einfach kurz richtig tief abtauchen und nach 20 Minuten ist man wieder frisch. Für sensible Hyperaktivisten nicht ganz einfach, aber auch da ich bin zuversichtlich.

Ich weiss natürlich, dass meine Schlafprobleme im Kopf beginnen und auch dort gelöst werden müssen. Abschalten heisst das Zauberwort, das vor allem verrät, wie die Technik uns gern hätte. Ein Hohn für meine gefühlten 700 Gedanken pro Sekunde, die alle zu Ende gedacht werden wollen. Aber nicht müssen, das lerne ich im Schlaftraining auch. Denn bei allem Respekt, nicht alle davon sind wirklich richtig wichtig.

Ein bisschen irritiert bin ich allerdings, dass ich trotz Trainingserfolgen und deutlich mehr Schlaf andauernd müde bin. Aber da helfen vielleicht auch einfach Ferien.

Sonntag - die christliche Wochenzeitschrift