Zur falschen Zeit am falschen Ort

Ihr Sohn Domenico wurde angeschossen, als er Fussball spielte. Die Tat war gegen einen Spieler der gegnerischen Fussballmannschaft gerichtet. Bei der Schiesserei wurden neun Personen schwer verletzt. Domenico erlag später den Schusswunden. Das eigene Kind zu überleben ist für jede Mutter ein grosser Schmerz. Er dauert besonders intensiv an, wenn der Sohn unschuldig dem organisierten Verbrechen zum Opfer fiel. In der neuen Ausgabe veröffentlichen wir die Porträts von sechs Müttern in Kalabrien, denen die Mafiaorganisation ‘Ndrangheta das Herz brach. Ihre Söhne waren zur falschen Zeit am falschen Ort.

Weitere Themen im Heft

Kirchen-Wälder: Gärten Edens in Äthiopien *** Wilde Pferde: Beim Coiffeur in Spanien *** Rundes Paneum: Das Brotmuseum von Europa *** Sandalen-Zeit: Oft keine schöne Offenbarung

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Der beste Partner – der Hund

Liebe Leserin, lieber Leser

Wollen Sie etwas Gutes für Ihre Gesundheit tun? Dann schaffen Sie sich einen Hund an. Die Wissenschaft liefert gleich mehrere Argumente, wieso Hunde den Menschen guttun – sowohl jungen als auch älteren. Hunde helfen dem Menschen, sich regelmässig zu bewegen. Dies ist wohl auch einer der Gründe, wieso das Besitzen eines Hundes mit einem kleineren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Zusammenhang gebracht wird. Darüber hinaus scheinen Hunde aber auch einen günstigen Effekt auf das Erleben von Stress zu haben. Zum Beispiel fanden US-amerikanische Forscher bei einem Experiment mit 240 Personen heraus, dass bei Hunde- oder Katzenhaltern der Herzschlag und auch der Blutdruck nach einem stressreichen Ereignis weniger stark anstiegen und sich schneller erholten, als bei Personen, die kein solches Haustier besitzen. Aber Hunde haben noch viel mehr zu bieten, wie Sie in der neuen Ausgabe lesen.

Herzliche Grüsse

Anton Ladner
Redaktionsleiter

Das Wochenmagazin für Kopf…

Die Stunde der Brückenbauerin

Ist die Schweiz «polarisierungsmüde»? Entfaltet das schier endlose Ringen um wichtige politische Themen ein neues Bewusstsein für mehr Konsens in der Schweiz, das die CVP als Mittlerin begünstigt? Was meinen die anderen Parteien dazu?

Wem gehört die Strasse?

Braucht es mehr Strassen, um Druck aus dem System zu nehmen, oder weniger Strassen, weil neue Verbindungen Mehrverkehr generieren? Ist die Diskussion eigentlich obsolet, weil die Einführung selbstfahrender Autos und neuer Technologien im öffentlichen Nahverkehr unser Mobilitätsverhalten in naher Zukunft grundsätzlich verändern werden?

Die Menschlichkeitsprothese

Künstliche Intelligenz als Seelentröster? Was fragwürdig klingt, existiert bereits. Doch kann eine Maschine, sei sie noch so einfühlsam, einen realen Zuhörer wirklich ersetzen?

«Nicht involviert» – tatsächlich?

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Mosambik wegen eines Korruptionsskandals den Geldhahn zugedreht. Jetzt verklagt das verarmte Land die Credit Suisse.

Auch Globis Wege führen nach Rom

Vor Jahren war er in Venedig, nun lag für den viel beschäftigten Globi auch mal eine Reise nach Rom drin. Dort ist er gleich mittendrin in einem Abenteuer, bei dem die Schweizergarde eine Rolle spielt, und er trifft – natürlich – den Papst persönlich.

Hoffnungslos überforderte Bischöfe

Nach dem Anti-Missbrauchsgipfel im Vatikan liegen die Hoffnungen auf den Bischöfen. Was die Vorsitzenden der jeweiligen Bischofskonferenzen dort gehört haben, soll zu einer Sensibilisierung in den Diözesen führen. Damit rückt das Bischofsamt in den Fokus.

Lohn für gleiche Arbeit

Viele Bäuerinnen arbeiten ohne Lohn auf dem Hof ihres Mannes mit und sind deshalb nur minimal sozialversichert. Nun will ein Vorschlag des Bundesrates diesen Missstand ändern. Wer in einem Bauernbetrieb arbeitet, muss versichert werden, sonst werden die Direktzahlungen gekürzt. Frauenverbände und Bio Suisse sind dafür, der Schweizerische Bauernverband dagegen. Eine Analyse mit Nationalrätin und Bäuerin Maya Graf

Algen machen Appetit!

Wie kann die Erde dereinst zehn Milliarden Bewohnerinnen und Bewohner ernähren? Womit sollen wir in Zukunft unsere Fahrzeuge antreiben? Verschiedene Wissenschaften haben auf diese drängenden Fragen der Menschheit eine einfache Antwort gefunden: mit Algen. Neue Erkenntnisse über die glitschigen Dinger vom Meeresgrund.

Glücklich dank Religion

Das Pew Research Center in Washington hat soeben eine Studie veröffentlicht, wonach aktive Gläubige glücklicher sind als nicht religiöse Menschen. Das Ergebnis stützt sich auf Umfragedaten in über zwei Dutzend Ländern.

Bitte, schmilz nicht!

Der lustige Schneemann von heute war bei Shakespeare eine bedrohliche Gestalt, der personifizierte Winter. Erst im 19. Jahrhundert wurde der Schneemann ein lieblicher Geselle. Die Einstellung der Menschen zum Schnee hatte sich gewandelt. Heute setzt auch die moderne Kunst auf den Schneemann.

… und Herz

Der Lebensbaum

«Wie spürt ihr den Boden unter den Füssen? Wie die kalte Luft auf euren Wangen? Wie fühlt sich das Moos in den Fingern an?»

Momente

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